Häuser erzählen Geschichte(n)

2. Teil - Premiere im Beisein der Filmemacher am 27.02.15 um 11 Uhr

Alle Interessenten sind herzlich zur Premiere am Freitag, 27.02.2015, um 11 Uhr in das Studio des Offenen Kanal Dessau eingeladen. 

 

Im zweiten und letzten Teil zur Brauerei Schade im Projekt HÄUSER ERZÄHLEN GESCHICHTE(N) erfahren wir weitere Details der wechselvolle Geschichte des Familienunternehmens Schade in Dessau. Eingebettet in Betrachtungen der heutigen Ruine tauchen wir ein in 50 Jahre Familien- und Firmengeschichte zum Ende des 19. und beginnenden 20 Jahrhunderts. Das große Gelände der Brauerei prägte viele Jahrzehnte das innerstädtische Viertel in der Nähe des Rathauses. Wer heute hinter die Fassaden am Markt blickt, sieht einerseits das beliebte Restaurant "Zum Alten Dessauer" im aufwendig sanierten ehemligen Sudhaus und andererseits die mehrstöckige Industrieruine, efeuumrangt dem Zerfall preisgegeben. Der Zuschauer begleitet einen jungen Spurensucher an Orte des Geschehens und der Kontraste. Ein 13 minütiger Gang durch eine Geschichte unserer Heimat.

Eindrücke von den Dreharbeiten zum 2. Teil

Hinter den Kulissen

1. Teil auf Sendung

 


Das Extra: Das "Making Of", ein Beitrag von Jürgen Senke.

Häuser erzählen Geschichte(n) - Von der Idee zum Film

Eine kleine Gruppe Geschichts- und Filminteressierter Dessauer (und eine Wittenbergerin) haben sich auf historische Spurensuche begeben. Die Gruppe „Häuser“ trifft sich seit Juni 2013 in regelmäßigen Redaktionssitzungen. In deren Zuge rückte die Schade-Brauerei in das Zentrum des Interesses und ist nun das Thema für die geplanten drei Kurzfilme mit dokumentarischem Charakter.

 

Die Filmgruppe hat sich für das Gebäude der ehemaligen Schade-Brauerei entschieden. Seit Oktober 2013 ensteht eine 3-teilige Dokumentation, die zurück bis in die Anfänge des Bierbrauens auf Dessauer Boden verbunden mit der fast 180jährige Geschichte dieser Dessauer Brauerei blickt.

 

Von Beginn an konnte das Stadtarchiv der Stadt Dessau als  Kooperationspartner gewonnen werden. Weitere Unterstützer wie die Wissenschaftliche Bibliothek der Anhaltischen Landesbücherei, die Dessauer Abteilung des Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt und die Anhaltische Gemäldegalerie waren wichtige Ratgeber in der Recherche des Materials für das Drehbuch. 

 

Das Storyboard wurde in der Projektgruppe erarbeitet und zwei engagierte Laiendarsteller konnten für den schauspielerischen Part gewonnen werden. Desweiteren wurden Räumlichkeiten im Brauhaus Dessau unentgeltlich für die Dreharbeiten zur Verfügung gestellt.

 

Einige Eindrücke von den Dreharbeiten: