Projekte : Archiv

Kinder erfragen Demokratie - 2010 ->

Premierenfeier

Die Premierenfeier fand am 4.11.2010 In der Aula des Gymnasiums Philanthropinum statt.

Kinder erfragen Demokratie – Kinder fragen Bürger

Artikel 20 GG: ,Alle Gewalt geht vom Volke aus' -aber wer ist ,das Volk' ? Auch die Kinder und Jugendlichen? Sind sie nicht auch ein Teil der Bürgerschaft? Wissen sie von ihren Möglichkeiten demokratischer Teilhabe? Von ihren Rechten? Wie können Kinder und Jugendliche lokale Angelegenheiten zu ihrer Sache machen? Wie in der Gesellschaft teilhaben?

Im Projekt "Kinder erfragen Demokratie - Kinder fragen Bürger" werden Kinder/Jugendliche zunächst ermuntert, sich mit Fragen von Demokratie und Politik in Ihrer Heimatstadt auseinanderzusetzen und ihre eigenen Fragen und Sichtweisen zu benennen und einzublenden. In zwei Workshops sollen dabei politische Zusammenhänge erklärt und Hintergrundwissen vermittelt werden. Der dritte Workshop wird die Medienkompetenz der TeilnehmerInnen schulen, und sie mittels aktiver Medienarbeit unterstützen, mit ihren InterviewpartnerInnen vor der Kamera in einen Dialog zu treten.

In der Umsetzung des Projekts geht es darum, dass Kinder bzw. Jugendliche Erwachsene aus der Mitte der Gesellschaft zu politischen und demokratischen Themen befragen, Politiker und Angestellte der Stadtverwaltung, aber auch Berufstätige und Nichtberufstätige, Ärzte und Professoren, Direktoren und Künstler. Dabei sollen die Kinder im partizipativen Prozess des Projekts selbst bestimmen, wen sie in ihren Interviews zu welchen Themen befragen wollen.

Gefilmt werden sollen nicht nur die Interviews, sondern auch die anschließende Reflektion der InterviewerInnen: wie zufrieden sind sie mit den Antworten? Welche Möglichkeiten der Mitwirkung gibt es - an den für sie relevanten Fragen ihrer Heimatstadt?

Demokratische Beteiligung soll für Kinder und Jugendliche erfahrbar gemacht werden. Mit Spaß, Selbstbewusstsein und durch eigene Partizipation sollen die ProjektteilnehmerInnen lokale Partner für die Sichtweisen von Kindern sensibilisieren. Die Interviews werden im Abschluss öffentlich präsentiert, als Sendebeiträge im Offenen Kanal ausgestrahlt sowie auf DVD mit einem Begleitheft zum Projekt veröffentlicht.

Projektzeitraum: Mai - November 2010. Wir freuen uns auf eifrige Kinder, junge Reporter sowie einen öffentlichkeitswirksamen Beitrag zur demokratischen Alltagskultur in Dessau-Roßlau.

 

Förderer und Kooperationspartner

Das Projekt "Kinder erfragen Demokratie - Kinder fragen Bürger" wird gefördert durch Mittel des Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der Stadt Dessau-Roßlau und der Medienanstalt Sachsen-Anhalt sowie durch eine Spende der Volksbank Dessau-Anhalt eG.

Weitere Unterstützer des Projektes sind die Wohnungsgesellschaft DWG, die debolon dessauer bodenbeläge GmbH & Co. KG und das Gymnasium Philanthropinum.

Als Kooperationspartner konnten der punkt e.V., das Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau, die Hochschule Magdeburg/Stendal, der Jugendmigrationsdienst der St. Johannis GmbH, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dessau-Roßlau und das Wettiner Doku-Mobil gewonnen werden.

Einbürgerung im Test - 2009 ->

Ein kleiner Teil der in der Bundesrepublik lebenden Ausländer, nämlich etwa 120.000 Menschen jährlich, erhält die Deutsche Staatsbürgerschaft. In Dessau-Roßlau erhielten im Jahr 2007 31 Personen ihre Einbürgerungsurkunde. Seit September 2008 ist ein Einbürgerungstest Bestandteil des Antrags zur Erlangung der Deutschen Staatsbürgerschaft. Ein Teil der Fragen des Tests bezieht sich auch konkret auf das Bundesland in dem der Test durchgeführt wird.
Die Auseinandersetzung mit dem Einbürgerungstest stellt die hohe Erwartung an die Integration von Migranten auf der einen Seite und die Entwicklung einer toleranten Sicht gegenüber Andersartigkeit auf der anderen Seite gegenüber.

 

Einbürgerung im Test war eines der drei Jubiläumsprojekte, mit denen der Offene Kanal Dessau im Jahr 2009 gemeinsam mit den Bürgern seinen zehnten Geburtstag feierte. Ziel des Projektes war der intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Integration um Intoleranz und Rassismus entgegenzutreten.
Im Rahmen der insgesamt vier Sendungen antworteten Schüler, Lehrer und Politker auf Fragen des Einbürgerungstests. Ungeachtet des spielerischen Umgangs mit diesem ernsten Thema werden im Laufe der Sendungen insbesondere die Hintergründe zu der gesellschaftlichen Aufgabe Einbürgerung verdeutlicht.
Zuschauer waren in der Aula des Gymnasiums Philanthropinum, Friedrich-Naumann-Straße 2 in 06844 Dessau-Roßlau, bei den öffentlichen Aufzeichnung herzlich willkommen.
Die Quizrunde startete mit der ersten Sendung am 13.März 2009 in der Aula des Philanthropinums. Schüler, Lehrer und der Direktor der gastgebenden Schule starteten gemeinsam mit den Politkern des Stadtrates Thomas Busch (Bündnis 90/Die Grünen), Angela Sanftenberg (Die Linke) Manferd Bähr (FDP). Zur zweiten Sendung am 04.Juni 2009 traten Schüler der Klasse 9 a der Roßlauer Sekundarschule an der Biethe mit ihren Lehrern sowie die Politiker Ulrich Petzold (CDU), Jörg Schindler (Die Linke) und Christoph Erdmenger (Bündnis 90/Die Grünen) an.
In der dritten Sendung am 10. September 2009 nahmen Schüler der Klasse 9 aus der Mauerschule mit zwei Lehrern und einer Sozialarbeiterin teil. Aus dem Stadtrat waren Herr Dr. Ullrich Plettner (FDP), Herr Stefan Giese-Rehm (Bündnis 90/Die Grünen) und Frau Daniela Lütje (SPD) vertreten.
Die öffentliche Aufzeichnung der letzten Quizrunde fand am 03.Dezember 2009 statt. Am Quiz nahmen Schüler und Sozialarbeiter der Sekundarschule Zoberberg teil sowie die Mitglieder des Stadtrates Rainer Maloszyk (FDP), Isolde Grabner (Fraktion Bürgerliste/DIE GRÜNEN) und Robert hartmann (SPD). Dr. rer.nat. Karamba Diaby, Leiter des EU-Projektes "Empowerment von Migrantinnen zum nachhaltigen gelingen der Integration und zur Förderung des Interkulturellen Dialogs" war Gast der vierten Sendung. Im Dialog mit den Moderatoren sprach er über die Bedeutung des Einbürgerungstests für die Integration in Sachsen-Anhalt, seine landes- und bundesweiten Tätigkeiten und sein Engagement für die Integration ausländischer Mitbürger.

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Film "Gebratene Tauben" - 2009 ->

Annette Wurbs und Hans Müller-Hohensee, Hauptdarsteller im Kurzfilm „Gebratene Tauben”
Maman Salissou Oumarou: Filmidee, Drehbuch, Regie

Der Kurzfilm des Offenen Kanal (OK) Dessau "Gebratene Tauben" wurde am
Freitag, dem 25. September 2009, um 19.30 Uhr, in Dessau-Nord im Kino des
K.I.E.Z. e.V. in Anwesenheit der Filmemacher uraufgeführt.

Zu der Premiere, die sich an die Eröffnungsfeier der Interkulturellen Woche
im Stadtpark anschloss, waren alle Interessenten herzlich eingeladen. Nach
dem Film gab es auf der Premierenfeier im Kiez-Café ein Publikumsgespräch
mit den Filmemachern.

Der Film "Gebratene Tauben" setzt sich mit der wirtschaftlichen Krise
auseinander. Er entstand im Sommer 2009 in der Regie von Maman
Salissou Oumarou und Rolf Teigler, die auch gemeinsam das Drehbuch
verfassten. In die weibliche Hauptrolle schlüpfte die Neubrandenburger
Schauspielerin Annette Wurbs. Der Bühnen-, Film- und Fernsehdarsteller
Hans-Jürgen Müller-Hohensee übernahm neben Oumarou eine der beiden
männlichen Hauptrollen.

Filmprojekt „Gebratene Tauben”

In Dessau-Roßlau drehten die Regisseure Maman Salissou Oumarou und Rolf Teigler in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Dessau vom 11. - 17.Juli 2009 den Kurzspielfilm "Gebratene Tauben".
Der zeitlich im Heute spielende Film beschäftigt sich mit der Nahrungsmittelbeschaffung in einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise. Dabei werden neue Wege gesucht und gefunden. Drama, Komödie und Groteske liegen hier dicht beieinander.
Neben den beiden Regisseuren komplettieren das Produktionsteam Filmschaffende, Schauspieler, Laiendarsteller und Assistenten aus Dessau-Roßlau, Berlin, Halle und Chemnitz.
Der Offene Kanal Dessau produzierte diesen Kurzfilm mit Unterstützung durch den Lokalen Aktionsplan der Stadt Dessau-Roßlau, das Kulturamt der Stadt Dessau-Roßlau, die Aktion Mensch e.V., die Werkleitz Gesellschaft und in Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau.

Maman Salissou Oumarou: Filmidee, Drehbuch, Regie, Hauptdarsteller und Förderer des Kurzfilms "Gebratene Tauben".

Medienkompetenz für alle - 2009 ->

Begleitung der Dreharbeiten in Roßlau


Der Videoschnitt im Offenen Kanal

Unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Dessau-Roßlau, Klemens Koschig, startete der Offene Kanal (OK) Dessau am 24. März 2009 gemeinsam mit der Förderschule für Lernbehinderte Dessau-Roßlau mit dem Projekt Medienkompetenz für alle sein drittes Jubiläumsvorhaben im Jahr 2009.

 

Im Rahmen des zweimonatigen Projektes Medienkompetenz für alle drehten sieben lernbehinderte Schüler der Förderschule Roßlau einen Film, der die Besonderheiten ihrer Schulform und ihres Lernens zeigt. Die medienpädagogische Betreuung durch den Offenen Kanal Dessau erfolgte in mehreren Etappen: zahlreiche Workshops zu Planung, Gestaltung und Technik sowie eine umfangreiche individuelle Betreuung bei den Dreharbeiten und dem Videoschnitt. Die Förderschüler wurden bei der Filmproduktion nicht nur von ihrer Schule unterstützt, sondern erneut von Vertretern der Präventionsstelle der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost. Der Schirmherr Klemens Koschig wirkte ebenfalls als Interviewpartner im Film der Förderschüler mit.

Parallel dazu avancieren die ,Jung-Filmer' zum Objekt der Videokunst, denn sie wurden bei ihrer Arbeit von der FSJ-lerin im Bereich Politik des Offenen Kanal in Ton und Bild festgehalten. Die Stärkung der Medienkompetenz der Förderschüler, als unabdingbare Voraussetzung für die Partizipation und mediale Kommunikation stellt beispielgebend eine Kernaufgabe des Offenen Kanal dar. Die medienpädagogische Arbeit in diesem Projekt wurde in einer kurzen reflektierenden Dokumentation ebenfalls im Programm der Jubiläumsveranstaltung präsentiert.

 

Die entstandene 17minütige Dokumentation ,Wir haben es geschafft' hatte zum Schulfest der Förderschule Roßlau am 20.05.2009 Premiere. Der Film war gleichzeitig Abschiedsgeschenk der Schüler der Klassen 9 an Ihre Schule, die sie nun mit dem einfachen Hauptschulabschluß verlassen bzw. an weiterführende Schulen wechseln. Auftakt für Projekt und Film war die Prämierung eines Schulprojektes dieser Schüler im März 2009 im Bundeswettbewerb vom ,Bündnis für Demokratie und Toleranz' gegen Extremismus und Gewalt. Der entstandene Kurzfilm vermittelt zwischen bestehenden Vorurteilen über eine Schule für Lernbehinderte und der tatsächlich praktizierten speziellen Förderung. Die Projektgruppe nahm mit ihrem Beitrag am Rundfunkpreis Mitteldeutschland Bürgermedien 2009 teil. Der Beitrag wurde in der Kategorie ,Bester Beitrag' nominiert. Die Nominierung wurde mit 250 Euro Preisgeld honoriert.

Videowettbewerb „Demokratische Welten” - 2008 ->

das Projekt
Unter der Schirmherrschaft der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen- Anhalt, Susi Möbbeck, hat der Offene Kanal Dessau Anfang des Jahres 2008 den Videowettbewerb Demokratische Welten ausgelobt. Gesucht wurden Kurzfilme und Dokumentationen, die die Vielfalt in der Dessau-Roßlauer Bevölkerung darstellen und dabei die unterschiedlichen Erfahrungen der hier lebenden Menschen widerspiegeln. Jedermann war eingeladen, Beiträge für Toleranz und Demokratie, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu produzieren. Die Arbeiten sollten nicht länger als 10 Minuten sein. Erzählt werden konnten fiktive Geschichten, Träume und Wünsche real existierender Personen. Auch Projekte, Situationen und Aktionen, die den demokratischen Geist unserer Gesellschaft repräsentieren, konnten dargestellt werden.
Der Offene Kanal Dessau hat zahlreiche engagierte Partner, darunter Vereine und Initiativen, gefunden, die den Wettbewerb tatkräftig unterstützten. Gemeinsam wurden Ideen und Themen gesammelt, die bearbeitet werden konnten. Auf Wunsch wurden Kontakte zu Einheimischen und Migranten vermittelt, die bereit waren, von ihrem Alltagsgeschick zu berichten. In Informationsveranstaltungen wurden die Wettbewerbsbedingungen, potentielle Themen und Kontaktmöglichkeiten den interessierten Filmern vorgestellt. Professionelle Autoren und Regisseure führten im Offenen Kanal kostenlose Workshops zu Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kamera, Ton und Schnitt durch. Diese Treffen waren von einer kreativen Arbeitsatmosphäre gekennzeichnet. Themen und Realisierungsmöglichkeiten wurden offen diskutiert. Bei der technischen Realisierung der Filmideen stand der
Offene Kanal den Akteuren nach Absprache ebenfalls zu Seite.

Insgesamt wurden 14 Videofilme eingereicht. Die Arbeiten stammen unter anderem von Schülern, Pädagogen, Asylbewerbern, Angestellten, Polizeibeamten und Senioren. Die Kurzfilme sind lebendiges Zeugnis der Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Dessau-Roßlau. So begleiten wir ein syrischen Mädchens durch ihren Alltag, ein nigerischer Asylbewerber meldet sich nach Jahren bei seiner Familie in Afrika, ein perfektes internationales Dinner wird angerichtet und Jugendliche philosophieren über ein tolerantes Zusammenleben und die demokratische Gesellschaft. Insgesamt waren 30 Filmerinnen und Filmer im Alter zwischen 13 und 67 Jahren an der Entstehung der Beiträge beteiligt. Den Festivalgästen wurde am 27. Juni 2008 im Hörsaal des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau ein spannender Abend mit sensiblen, mutigen und humorvollen Filmen präsentiert. Neben der Preisverleihung durch die Fachjury wurde auch ein Publikumspreis vergeben.

die Wettbewerbsbedingungen
Zugelassen waren Kurzfilme aller Genres mit einer maximalen Länge von 10 Minuten, die sich mit den Themen Vielfalt, Demokratie und Toleranz sowie Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen. Die eingereichten Filme mussten in den Jahren 2007 oder 2008 hergestellt worden sein. Teilnahmeberechtigte Personen: Personen mit Wohnsitz, Arbeits- oder Studienplatz in Dessau-Roßlau und den angrenzenden Landkreisen.

die Beteiligten
Projektträger Offener Kanal Dessau: Edith Strasburger, Conni Wosch
Projektleitung Kristin Beckmann
Workshopleitung Rolf Teigler (Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kameraführung, Tonaufnahme)
Florian Aigner (Schnitttechnik)

die Kooperationspartner
Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau
Jugendmigrationsdienst Dessau-Roßlau der
St. Johannis GmbH
Arbeitstisch „Jugend Schule Freizeit Sport“
Multikulturelles Zentrum Dessau e. V.
Dessauer Bündnis gegen Rechtsextremismus
Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau e. V.
Initiative Oury Jalloh in Dessau e. V.
Stiftung Bauhaus Dessau; Kolleg
Hochschule Anhalt; Fachbereich Design
Beatclub Dessau

die Förderer
Der Videowettbewerb Demokratische Welten wird durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der Stadt Dessau-Roßlau (LAP), der im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT: Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ agiert, sowie durch die Medienanstalt Sachsen-Anhalt gefördert. Der LAP setzt sich insbesondere für die nachhaltige Etablierung von verbindlichen Strategien zur Demokratieentwicklung vor Ort ein. Weitere Informationen sind unter www.lap-rosslau.de erhältlich.

die Sponsoren
das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau; der Klub im Bauhaus, Dessau-Roßlau; Gaststätte Tokyo-Haus, Dessau-Roßlau; Eiscafé Venezia, Dessau-Roßlau; Eiscafé Adam, Dessau-Roßlau; Brasserie l’appart, Dessau-Roßlau; Restaurant Kornhaus, Dessau-Roßlau; Griechisches Restaurant Olympia, Dessau-Roßlau; Café Cup &
Cino, Dessau-Roßlau; Pizzeria Castello, Dessau-Roßlau, Heidestraße; Restaurant Essbar, Dessau-Roßlau; Café und Cocktailbar rolling art, Dessau-Roßlau; Pipers 5, Dessau-Roßlau; Imbiss Alibaba, Griechisches Restaurant Athos, Dessau-Roßlau; Hotel Steigenberger Fürst Leopold, Dessau-Roßlau, Erstes Dessauer Kartoffelhaus

der Dank
Wir danken der AG Kochen und Backen der Ganztagsschule „An der Stadtmauer“, dem Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau und besonders allen Teilnehmern des Videowettbewerbes „Demokratische Welten“.

 

Jurymitglieder Sabine Heutling und Christoph Erdmenger

die Jurymitglieder

Die Musikerin Maddy Aldis-Evans wurde 1971 in Leicester geboren. Sie studierte Oboe und Komposition an der Hochschule für Musik in Birmingham und anschließend am ,Royal Northern College of Music' in Manchester. Dort gewann sie verschiedene Preise und Stipendien. 1993 erhielt die Engländerin ein Stipendium von der ,Countess of Munster Musical Trust' (Musikalische Stiftung der Gräfin von Munster) und 1994 den ,Rawsthorn' Preis für Komposition. Nach ihrem Studium reüssierte sie in verschiedenen Orchestern Englands sowie als Solistin beim Kammerensemble Cologne. Als Lehrerin für Holzblasinstrumente engagierte sie sich für die Nachwuchsförderung. Im Jahr 2004 folgte die Musikerin einer Einladung nach Deutschland und spielte ein Jahr lang bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 2005 ist sie als Oboistin und Englischhornistin bei der Anhaltischen Philharmonie Dessau engagiert. Zudem arbeitet sie freiberuflich als Komponistin und Lehrerin für Englisch als Fremdsprache.

Christoph Erdmenger ist Landesvorsitzender von Bündnis 90/DIEGRÜNEN. Der Braunschweiger ist 2005 nach Dessau zugewandert, um am Umweltbundesamt zu arbeiten. Er leitet dort heute das Fachgebiet ,Umwelt und Verkehr'. Zuvor lebte er 14 Jahre lang - als Student und später als Projektleiter in einem gemeinnützigen Unternehmen - in Baden-Württemberg. Der Umweltwissenschaftler engagiert sich insbesondere seit 2007 für die Aufklärung der Polizeipannen in Sachsen-Anhalt im Zusammenhang rechtsextremer Gewalt sowie für die Stärkung demokratischer Kultur in der Polizei.

Dem Mutigen gehört die Welt! - Frei nach diesem Motto lebt Sabine Heutling. Die gebürtige Staßfurterin ist bekannt dafür, keine Gelegenheit verstreichen zu lassen, um sich weiterzubilden und andere Menschen und Kulturen kennen zulernen. Die 40- Jährige studierte in Potsdam und Magdeburg Bauingenieurwesen und arbeitete in Wendezeiten in Dessau als Bauingenieur. Ab 1990 absolvierte die Wahldessauerin eine Erzieherausbildung an der PH in Köthen und schloss in Magdeburg ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an. Danach wurde sie vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt als Opferberaterin engagiert. Seit 1996 arbeitet Sabine Heutling in der Opferberatungsstelle in Dessau-Roßlau. In ihrer Freizeit tourt sie mit großem Respekt vor anderen Lebensmodellen durch die Welt und pflegt Freundschaften mit Menschen aus aller Herren Länder; von Europa über Amerika und Afrika bis nach Australien. So arbeitete die Weltenbummlerin unter anderem 1996 vier Wochen lang im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes der Organisation ,Kleine Brüder und Schwestern' in einem Kinderkrankenhaus in Port au Prince, Haiti, lebte drei Jahre später einige Wochen bei einer laotischen Familie in Vientiane und wanderte 2006 mit einer marokkanischen Nomadenfamilie durch die Wüste. In diesem Jahr nutzte die engagierte Sozialarbeiterin einen Marokkoaufenthalt, um das traditionelle Töpferhandwerk zu erlernen. Zahlreiche Fotoausstellungen spiegeln ihre ausgedehnten Reisen wider.

Der Medienpädagoge und Musiker Thomas Weiß hat sich ganz der kulturellen Medienbildung verschrieben. Ab 1993 baute der gebürtige Stendaler, der Musikerziehung und Germanistik studierte, die Jugendmedienarbeit des
Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. auf. Ein Jahr später kam es zur Gründung der Interessengemeinschaft Offene Kanäle Mecklenburg-Vorpommern, deren Mitbegründer und erster Vorsitzender er war. Von 1994 bis 1999 übte er das Amt des Vorstandsvorsitzenden des KulturRates Mecklenburg-Vorpommern e. V. aus. Seit 2000 ist Weiß als Medienpädagoge und Projektleiter am Institut für neue Medien Rostock mit den Schwerpunkten Fernsehen/Bürgermedien sowie Festivals tätig. Seither arbeitete er wiederholt als Jurymitglied und Festivalorganisator: 2000 bis 2002 sowie seit 2006 Mitglied des Vergabegremiums der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern // 2001 und 2002 Projektleiter des Bundesfestivals VIDEO in Rostock in Zusammenarbeit mit dem KJF // seit 2003 Mitarbeit bei der Projektentwicklung des Festivals im Stadthafen (FiSH)// 2003 bis 2006 Mitglied des Auswahlgremiums des Deutschen Jugendvideopreises ,Young Media' beim Kinderund Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Remscheid. Ungeachtet dessen blieb ihm noch ausreichend Zeit, um die Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit zu initiieren, dessen Vorstandsmitglied er ist. Außerdem ist er seit 2006 Vorsitzender der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung MV e. V.

DIE PREISTRÄGER

 

das Votum der Jury

die Jury hat sich für die Preisvergabe in folgenden drei Kategorien entschieden:- ,Die beste Vorstellung von Fremden'- ,Ungewöhnlichste Darstellung'- ,Beste Darstellung multikultureller Normalität'In jeder Kategorie wurde ein Hauptpreis im Wert von 150 Euro und ein zweiter Preis im Wert von 50 Euro vergeben.

 

1. Preis in der Kategorie ,Die beste Vorstellung von Fremden'

geht an den Film ,Mama' von Maman Salissou OumarouBegründung der Jury:Der Film zeigt Ausschnitte des Alltags eines Asylbewerbers. Dabei stellt er das Verhältnis zu seiner Heimat und seiner Familie im Niger dar. Der Film ist besonders gelungen, weil er dem Zuschauer Informationen vermittelt, die sich viele Dessauerinnen und Dessauer nicht bewusst machen: Erstens haben Flüchtlinge eine Familie wie wir und stehen in ähnlichen Auseinandersetzungen, wie wir sie alle von unseren Eltern oder Kindern kennen. Zweitens gibt es für Flüchtlinge so gut wie keine Möglichkeit, ihre Situation zu verbessern, in erster Linie wegen des bestehenden Arbeitsverbots. Drittens wird über den Dialog mit der Mutter deutlich, wie paradox die Notwendigkeit einer „Arbeitserlaubnis“ den Betroffenen erscheint - und damit, wie stark die deutsche Flüchtlingspolitik auf die Ausgrenzung von Flüchtlingen setzt. Durch die Perspektive des Fremden wird der Zynismus der Situation deutlich.

 

2. Preis in der Kategorie ,Die beste Vorstellung von Fremden'

geht an den Film ,Das perfekte Dinner' von Anne GreiserBegründung der Jury:Dieser Beitrag zeigt den Versuch von Menschen aus vier Kulturkreisen, für einander ,das perfekte Dinner' zu kochen. Er knüpft damit an eine bekannte Fernsehserie an. Verblüffend sind das Spiel mit dem Bekannten und seine Verfremdung. Des Weiteren besticht der Film durch seine Natürlichkeit. Die Idee ist simpel: Angehörige von vier Nationen treffen sich, um jeweils ein nationaltypisches Gericht miteinander zu sich zu nehmen. Und schon ist spürbar, dass nicht einfach ist, was einfach zu sein scheint. Selbst beim Thema Essen ist es schwierig, bekanntes Terrain zu verlassen und sich an Fremdes heranzuwagen. Dies zeigt, dass sich auch Fremde untereinander fremd sein können. Es ist angenehm zu sehen, wie sich Menschen auf etwas Neues einlassen und dabei vielleicht ähnliche Probleme haben, wie sie jeder von uns hätte. Der Beitrag zeigt in spielerischer Weise, wie Menschen andere Kulturen, auch die deutsche, als fremd erleben können.

 

1. Preis in der Kategorie ,Ungewöhnlichste Darstellung'

geht an den Film ,Jeder ist anders' von Alisan Deveci, Ahmed Waissi, Evgenij Presler, Florian Laue und Steven WocheBegründung der Jury:In diesem Beitrag zeigen die Filmautoren einen Rap-Titel junger Künstler. Der Film überrascht durch seine völlig andere Herangehensweise. Den Jugendlichen ist es gelungen, in ihrer Sprache eine Botschaft zu formulieren und zu transportieren, die ihnen wichtig ist: Jeder ist anders. Damit ist die Botschaft des Titels ebenso klar wie einfach und vor allem eingängig. Er erreicht die Zuschauerinnen und Zuschauer nicht vorrangig über den Kopf, sondern vor allem auf der Gefühlsebene. Beeindruckend ist auch die hohe Qualität der Umsetzung der Filmidee, die zeigt, wie viel Zeit und Mühe die Darsteller investiert haben. Aus unserer Sicht besteht eine große Chance, aufgrund des gewählten Mediums (Rap-Musik) und der jugendlichen Sprache, eine Zielgruppe zu erreichen, die ansonsten schwer zu erreichen ist.

 

2. Preis in der Kategorie ,Ungewöhnlichste Darstellung'

geht an den Film ,Alleingelassen“ von Mandy DörreBegründung der Jury:Der Film zeigt, wie eine Gruppe junger Menschen sich gegenüber Neuem und Fremdem verhält und mit Ausgrenzung reagiert. In einem zweiten Schritt erzählt er, wie schnell man plötzlich selber ausgeschlossen sein kann. Dabei verzichtet der Film auf das gesprochene Wort, sondern unterlegt die Szenen mit Musik. Der Film wirkt holprig und ist nicht leicht eingängig. Genau dies ist seine Stärke. Das fehlende Sprechen und die häufigen Wechsel der Musik überraschen die Zuschauerin oder den Zuschauer. Sie verleiten dazu, sich den Fortgang des Filmes anzuschauen, aber auch dazu, mit den Gedanken abzuschweifen. Die Zuschauerin oder der Zuschauer kann Parallelen zu eigenen Erfahrungen herstellen oder sich überlegen, wie sie oder er in der Situation reagiert hätte. Damit hat der Film das Potential, Zielgruppen anzusprechen, die nicht ausdrücklich am Thema interessiert sind, und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

 

1. Preis in der Kategorie ,Beste Darstellung multikultureller Normalität'

geht an den Film ,Cala a boca!' von Miriam Malungo, Patricia Wypchlo, Rebecca Wallis, Edith Rehm und Rita StrasburgerBegründung der Jury:In dem Beitrag werden drei Mädchen aus Dessau, unterschiedlicher nationaler Herkunft vorgestellt. Der Film hinterlässt bei Zuschauerinnen und Zuschauern einen schwungvollen und sympathischen Eindruck. Weil es in erster Linie um alltägliche Themen, mit denen sich deutsche und nichtdeutsche Heranwachsende beschäftigen, wie z. B. Popmusik und Reisewünsche, fällt eine Identifikation mit den Darstellerinnen leicht. Der Film blendet aber gleichzeitig den unterschiedlichen Hintergrund oder die Erfahrungen nicht aus. Die schlechten Erfahrungen einer Darstellerin an ihrer ehemaligen Schule mit Rassismus fehlen ebenso wenig wie die leicht distanzierte Auseinandersetzung mit dem Herkunftsland der Eltern. Er stellt Menschen anderer Herkunft als etwas Normales und gar nicht Erschreckendes vor. Wer ausländische Mitbürger als Freunde hat, ist gegen pauschale Verurteilungen besser immun. Dazu beizutragen, hat der Film das Potential.

 

2. Preis in der Kategorie ,Beste Darstellung multikultureller Normalität'

geht an den Film ,Am Brunnen vor dem Tore' von Claudia WeberBegründung der Jury:Der Film lässt eine japanische Zuwanderin erzählen, wie sie über ein historisches und vor allem ihr musikalisches Interesse nach Deutschland gekommen ist. Ein sehr persönlicher Film, an dessen Ende man das Gefühl hat, Mika etwas kennen gelernt zu haben. Und man hat Anteil genommen am Werdegang einer kulturellen Durchmischung. Die Neugierde auf etwas Fremdes, als japanische Opernsängerin deutsche Volkslieder singen zu wollen, mündet in einem persönlichen Happy End: einer gelebten multikulturellen Beziehung in Deutschland. Auch das anfangs geschilderte starke Interesse der Darstellerin an dem Mauerfall und dem DDR-Staat verbindet Zuschauerinnen und Zuschauer aus Dessau-Roßlau mit der Darstellerin. Der Film weckt damit eine Neugierde auf Fremde und zeigt andererseits, wie gut integriert viele Fremde in unserer Gesellschaft leben.Der Publikumspreis im Wert von 100 Euro geht an:,Jeder ist anders' von Alisan Deveci, Ahmed Waissi, Evgenij Presler, Florian Laue undSteven Woche

PROJEKTTAGEBUCH

 

27.06.2008 Videofestival im Umweltbundesamt

200 Gäste folgten der Einladung ins Umweltbundesamt.

 

17.05.08 Workshop Schnitt mit Florian Aigner

,Wir behalten das, was schön ist!' (Florian Aigner)

Für manchen Wettbewerbsteilnehmer hat sich an diesem Wochenende ziemlich viel verändert. Das unerbittliche Auge und Ohr von Florian Aigner, unserem Workshopleiter ,Schnitt', entdeckte schnell, was gar nicht geht: lange Monologe mit undeutlichem Ton, ein und dieselbe Einstellung vor einer weißen Wand oder eine gar zu unruhige Kamera. Das heißt: Nachdreh! (Aber Woody Allan dreht ja auch immer nach.) Fünf Filmteams nutzten das erste Workshop-Wochenende, ihr Material auf den Prüfstand zu stellen und an den Schnittplätzen mit der geduldigen Unterstützung von Florian Aigner einen Faden durch die Geschichte und einen Rhythmus für die Bilder zu finden.
Am Ende der beiden arbeitsreichen Tage hatten alle die Gewissheit (wieder), dass aus ihren Bildern ein wettbewerbsreifer Film werden wird.


Die Schnittplätze für den zweiten Workshop ,Schnitt' am 30. und 31. Mai sind schon fast ausgebucht. Denn dann heißt es wieder: Kill your darlings - wir behalten, was schön ist!

 

07.03. 08 Das zweite Workshopwochenende

Wieder analysierten wir Kurzfilme und nun fiel es uns schon leichter, Einstellungsgrößen, Schnitte oder die ,Haltung des Regisseurs zu seinem Helden' zu erkennen. Ob wir das tatsächlich verstanden hatten, zeigte sich bald. Diesmal ging es für jeden nämlich auch an die Kamera. Aufgabe war, ein kurzes Porträt ohne Worte über einen Menschen zu drehen, in dem wir natürlich anwenden sollten, was wir bisher gelernt haben. So machten wir erste Bilder auf der Zerbster Straße, in einem Zeitungsladen oder in einem Fitness-Studio. So ganz einfach war das nicht mit der Totalen oder der Halbnahen. Und dann noch was Typisches für die Person vor der Kamera finden! Beim Anschauen und Analysieren der Bilder gab es einiges zu lachen. Rolf machte uns klar, was an unseren Versuchen funktioniert hat, was weniger und warum.

Nächste Übung: Jeder stellte seine eigene Filmidee in ,3 Sätzen' vor, etwa so, wie man einen berühmten Produzenten im Fahrstuhl trifft, dem man bis zur 11. Etage erklärt haben muss, worum es geht und das es lohnt, genau diesen Film zu produzieren. Nach ein paar Schliffen schafften wir es spätestens in der 13. Etage.

Dann noch Training im Film-Dialog-schreiben.
Am Ende dieses Workshops wollte sich mancher von uns einfach bloß noch in einen Kino-Sessel kuscheln. Mit Cola und Popcorn.

 

02.03.08 Viele interessante Themen – Kameraleute sind herzlich willkommen

Zwei volle Workshoptage liegen hinter uns. Themen entwickeln, Beispiele analysieren, Interviews führen, Einstellungsgrößen kennen lernen ... Das war ein volles Programm mit vielen Aha-Momenten! In unseren Pausengesprächen merkten wir schnell, dass es noch duzende Geschichten zu erzählen gäbe und in jeder Geschichte stecken schon wieder zwei neue. An Stoff mangelt es also nicht. Leute, die eine Geschichte suchen und hinter der Kamera stehen wollen, sind herzlich zu den nächsten Workshops willkommen!

 

28.02.08 Vielfalt in Dessopolis – ein weiterer Wettbewerbsbeitrag ist im Entstehen

Der Verein Tradition und Zukunft hat eine eigene Medienwerkstatt am Schlossplatz. Dort wollte Kristin Beckmann den Videowettbewerb eigentlich nur vorstellen. Dann zeigte sich, dass hier schon das gesamte Material für einen Wettbewerbsbeitrag vorhanden ist und nun bearbeitet wird. Wir sind gespannt!

 

27.02.08 Interessierte Zuhörer im Philanthropinum

Nach Unterrichtsschluss hatte sich eine erstaunlich große Zahl interessierter Schüler aus den 11. und 12. Klassen des Gymnasiums zum Info-Vortrag über den Videowettbewerb versammelt. Im Gespräch wurde schnell klar, dass der ,Stoff' für den Film auch in der eigenen Klasse sitzt. Wir freuen uns auf die Beiträge!

 

22.02.08 Erster öffentlicher Vortrag zur Vorstellung von Demokratische Welten

Damit sich möglichst viele Menschen über den Videowettbewerb informieren können, gibt es öffentliche Informationsvorträge im Offenen Kanal Dessau, in Schulen und im Multikulturellen Zentrum. Der erste fand am Freitagnachmittag statt, zu dem eine Lehrerin, eine Gymnasiastin, ein Musiker und zwei Vertreter der Deutsch-Afrikanischen Initiative gekommen sind. Erste Kontakte wurden geknüpft und schon vorhandene Filmideen besprochen.
Auf Wunsch stellen wir den Videowettbewerb auch in Ihrer Einrichtung vor!

 

19.02.2008 Öffentlicher Start von „Demokratische Welten”

Mit einer gut vorbereiteten Pressekonferenz ist der öffentliche Start für den Videowettbewerb gemacht. Steffen Andersch stellte den Journalisten das Programm Lokaler Aktionsplan als Förderer des Projektes vor und machte die Dringlichkeit klar, Vielfalt, Demokratie und Toleranz vehement in der Öffentlichkeit darzustellen. Dies sei besonders vor dem aktuellen politischen Hintergrund in unserer Stadt von großer Bedeutung. Interessiert waren die Medienvertreter natürlich auch an den Details des Projektes, die Edith Strasburger und Kristin Beckmann beschrieben. Danke an Maren, die das Medienereignis mit bewährter Akribie und Humor vorbereitet hat!

 

24.01.08 Auftakttreffen mit Kooperationspartnern

Der Videowettbewerb ,Demokratische Welten' wird von vielen Partnern in Dessau-Roßlau unterstützt. Darunter sind das Jugendamt der Stadt, das Multikulturelle Zentrum, der Runde Tisch Jugend, Schule und Sport, die Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau e.V., der Jugendmigrationsdienst der Stiftung ev. Jugendhilfe, die Hochschule Anhalt, das Kolleg der Stiftung Bauhaus Dessau, das Dessauer Bündnis gegen Rechts und die Initiative Oury Jalloh.
Beim Auftakttreffen stellten Edith Strasburger und Kristin Beckmann das Projekt und erste Filmideen vor. Geplant ist, dass sich in den Einrichtungen der Partner, den Jugendklubs, Schulen und Vereinen Filmer finden und sich hier gleichzeitig interessante Stoffe für Wettbewerbsbeiträge finden lassen. Der Videowettbewerb wird nun in Info-Vorträgen im Offenen Kanal, in Schulen und im Multikulturellen Zentrum vorgestellt.

Filmprojekt "Vom Nachtjackenviertel zum Stadtumbau" - 2007 ->

14.12. 2007 Premierenfeier in der Sekundarschule „An der Stadtmauer”

 

20.10.2007 letzter Dreh – ab jetzt wird Tag und Nacht geschnitten

7 Monate waren wir mit der Kamera unterwegs. Jetzt sind alle Bilder im Kasten und der Filmtitel ist gefunden. LASST GRAS DRÜBER WACHSEN wird das Porträt über Menschen und Orte im Quartier Am Leipziger Tor in Dessaus Süden heißen. Die Musik für unseren Film wird in den nächsten Wochen von der Musikerin Maria Jedamczik komponiert. Thomas David, Auszubildender beim Offenen Kanal im 3. Lehrjahr, verbringt seine Arbeitstage ab jetzt am Schnittplatz, um den Bildern ihren Rhythmus zu geben. Unterstützt wird er von Rolf Teigler, dem künstlerischen Leiter des Projektes. Regelmäßig schauen auch die Mitmacher des Projektes vorbei, um mit zu erleben, wie aus den vielen Filmteilen ein einziger Film entsteht.

Am 14.12. wird der Film seine Teampremiere in der Aula der ,Schule an der Stadtmauer' haben.
Die ersten Sponsoren für die Uraufführung und die Party danach sind gefunden.
Schon jetzt herzlichen Dank an i:tecs Systemhaus, Gaststätte Walhalla und die Pizzeria Castello in der Heidestraße!
Und wir freuen uns natürlich, dass wir mit der Schule so gute Gastgeber für unseren feierlichen Projektabschluss gefunden haben!

Damit möglichst viele Menschen LASST GRAS DRÜBER WACHSEN sehen können, gibt es öffentliche Aufführungen:
Die erste öffentliche Vorstellung ist am 19.12. um 19 Uhr im KIEZ-Kino.
Im Januar 2008 wird der Film dann im Quartier Am Leipziger Tor zu sehen sein:
am 17.01. um 16.30 Uhr im Bürgerhilfe e.V. in der Törtner Straße
am 24.01. um 19.00 Uhr in der Pauluskirche in der Radegaster Straße und
am 31.01. um 19.00 Uhr im Landesarchiv Sachsen Anhalt (Alter Wasserturm) in der Heidestraße

17./22.9. Fast alle Bilder im Kasten

Vom 17.09. bis 22.09. waren wir wieder mit Kamera und Mikrofon im Quartier Am Leipziger Tor unterwegs, um Fortsetzungen und neue Geschichten für unseren Film zu finden. Bei Tag und Nacht konnten wir eine Menge interessanter, bewegender und auch ganz unerwartete Aufnahmen machen. In den Gesprächen mit unseren ,Helden' merkten wir, dass wir eigentlich gleich den zweiten Film - Teil planen könnten, so vielfältig und fast unerschöpflich ist das, was wir von den Leuten aus dem Quartier über ihr Leben, über das, was sie freut und ärgert, erfahren.

Nun liegen erstmal 38 Stunden Film-Material zum Sichten und Schneiden bereit.
Der Ort für unsere Premiere am 14.12. steht auch fest. Jetzt sind wir auf der Suche nach Sponsoren für unsere Präsentation.

23./24. 08. Drehbeginn

Am 23. und 24.08. haben Heidi Körner und ihre Gruppe das Filmmaterial für ihren Film-Beitrag gedreht. Sie haben eine ältere Dame interviewt und sie auf ihrem Spaziergang durch das Quartier begleitet. Dann waren sie in der Pizzeria Castello und haben den Pizzabäcker Giovanni aus Neapel bei seiner Arbeit in der Küche beobachtet und auch mit ihm ein Gespräch geführt und Aufnahmen gemacht. Damit hat diese Gruppe als erste ihr Material im Kasten und es kann geschnitten werden.
Glückwunsch!

Hans Berndt hat am Freitagnachmittag den Garteningenieur Dr. Klaus Rüdiger in seiner Gärtnerei begleitet und u.a. die Pflanzen vorgestellt, die im Oktober auf einem Claim in der Bauhofstraße für einen Bienenclaim gepflanzt werden. Die Pflanzaktion am 20. Oktober wird natürlich auch mit der Kamera begleitet.

23.06. – unterwegs im Quartier

Vom 21.06.-23.06. waren die Mitmacher im Projekt das erste Mal mit Notizblock und Bleistift im Quartier ,Am Leipziger Tor' unterwegs. Unerwartet viele interessante Menschen und Geschichten entdeckten sie und mitunter wurde auch die eigene Geschichte zum Thema. Bei ersten Probeaufnahmen wurde schnell klar: die Leute erzählen gern über ihren Stadtteil. Das Interesse und die Sympathie für dieses Stadtgebiet wurde bei allen durch den engagierten Vortrag von Regina Sonnabend aus dem Büro der Internationalen Bauausstellung 2010 am Freitagabend noch größer und es wurde deutlich: hier gibt es noch jede Menge zu entdecken.
Nächste Arbeitssphase: 12.-14.Juli.

05.06.2007 erstes Treffen aller Mitmacher

Rolf Teigler und Kristin Beckmann stellen das Projekt am Vormittag in der ,Schule an der Stadtmauer' und in der ,Pestalozzi-Schule' vor. Zwei Lehrerinnen beschließen darauf hin, sich mit Schülern an unserem Projekt zu beteiligen.
Am Abend treffen sich alle Interessenten das erste mal gemeinsam im OK. Sogar aus Weimar ist ein junger Architekt angereist, um mitzumachen.
Es entstehen erste Ideen für Themen, Orte, die im Projekt erforscht werden können, natürlich auch Fragen.
Z.B. was ist denn nun ein ,Stadtumbaugebiet'? Um diese Frage zu klären, wollen wir Experten aus dem IBA-Büro einladen.
Die ersten Recherchen im Quartier starten am 21.06. Drei Tage wollen wir zwischen Friedhofstraße und Augustenhof unterwegs sein, um Menschen, Orte und ihre Geschichten aufzuspüren, von denen wir dann in unseren Filmen erzählen wollen.

15.05. Pressekonferenz ist gut besucht – die Medien berichten

Die Vertreter der Presse werden in den OK eingeladen und informieren sich über Ziele, Hintergründe und Arbeitsweisen des Filmprojektes. Dass Herr Feigel von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt dabei war, freute uns besonders. Auch die Stadt Dessau ist ein Förderer des Projektes, aber leider konnte kein Vertreter der Stadt Dessau an der Pressekonferenz teilnehmen.

Anfang Mai – Interessenten werden gewonnen

Kristin Beckmann informiert in Gesprächendie sozialen Einrichtungen, die Kirchgemeinde und interessierte Bürger über das Projekt. Viele finden es wichtig, dass ,endlich mal was für das Image des Stadtteils getan wird'.

13.04. das Quartier hat ein Postkartenmotiv

Das Motiv ist gefunden und die Postkarte fertig.

10.04. die Projektleitung trifft sich

Das Projektteam kommt zu einem ersten Arbeitstreffen zusammen.
Der Regisseur Rolf Teigler wird die künstlerische Leitung übernehmen, Kristin Beckmann das Projektmanagement, Maren Franzke die Öffentlichkeitsarbeit und Edith Strasburger wird im OK alle Fäden zusammenlaufen lassen.

03.04.2007 auf der Suche nach Postkartenmotiven im Augustenhof und anderswo

Hilmar Prüß und Kristin Beckmann sind auf Motiv-Suche im Quartier. Sie wollen interessante Ansichten für eine Postkarte finden.