das Projekt
Unter der Schirmherrschaft der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen- Anhalt, Susi Möbbeck, hat der Offene Kanal Dessau Anfang des Jahres 2008 den Videowettbewerb Demokratische Welten ausgelobt. Gesucht wurden Kurzfilme und Dokumentationen, die die Vielfalt in der Dessau-Roßlauer Bevölkerung darstellen und dabei die unterschiedlichen Erfahrungen der hier lebenden Menschen widerspiegeln. Jedermann war eingeladen, Beiträge für Toleranz und Demokratie, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu produzieren. Die Arbeiten sollten nicht länger als 10 Minuten sein. Erzählt werden konnten fiktive Geschichten, Träume und Wünsche real existierender Personen. Auch Projekte, Situationen und Aktionen, die den demokratischen Geist unserer Gesellschaft repräsentieren, konnten dargestellt werden.
Der Offene Kanal Dessau hat zahlreiche engagierte Partner, darunter Vereine und Initiativen, gefunden, die den Wettbewerb tatkräftig unterstützten. Gemeinsam wurden Ideen und Themen gesammelt, die bearbeitet werden konnten. Auf Wunsch wurden Kontakte zu Einheimischen und Migranten vermittelt, die bereit waren, von ihrem Alltagsgeschick zu berichten. In Informationsveranstaltungen wurden die Wettbewerbsbedingungen, potentielle Themen und Kontaktmöglichkeiten den interessierten Filmern vorgestellt. Professionelle Autoren und Regisseure führten im Offenen Kanal kostenlose Workshops zu Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kamera, Ton und Schnitt durch. Diese Treffen waren von einer kreativen Arbeitsatmosphäre gekennzeichnet. Themen und Realisierungsmöglichkeiten wurden offen diskutiert. Bei der technischen Realisierung der Filmideen stand der
Offene Kanal den Akteuren nach Absprache ebenfalls zu Seite.
Insgesamt wurden 14 Videofilme eingereicht. Die Arbeiten stammen unter anderem von Schülern, Pädagogen, Asylbewerbern, Angestellten, Polizeibeamten und Senioren. Die Kurzfilme sind lebendiges Zeugnis der Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Dessau-Roßlau. So begleiten wir ein syrischen Mädchens durch ihren Alltag, ein nigerischer Asylbewerber meldet sich nach Jahren bei seiner Familie in Afrika, ein perfektes internationales Dinner wird angerichtet und Jugendliche philosophieren über ein tolerantes Zusammenleben und die demokratische Gesellschaft. Insgesamt waren 30 Filmerinnen und Filmer im Alter zwischen 13 und 67 Jahren an der Entstehung der Beiträge beteiligt. Den Festivalgästen wurde am 27. Juni 2008 im Hörsaal des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau ein spannender Abend mit sensiblen, mutigen und humorvollen Filmen präsentiert. Neben der Preisverleihung durch die Fachjury wurde auch ein Publikumspreis vergeben.
die Wettbewerbsbedingungen
Zugelassen waren Kurzfilme aller Genres mit einer maximalen Länge von 10 Minuten, die sich mit den Themen Vielfalt, Demokratie und Toleranz sowie Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen. Die eingereichten Filme mussten in den Jahren 2007 oder 2008 hergestellt worden sein. Teilnahmeberechtigte Personen: Personen mit Wohnsitz, Arbeits- oder Studienplatz in Dessau-Roßlau und den angrenzenden Landkreisen.
die Beteiligten
Projektträger Offener Kanal Dessau: Edith Strasburger, Conni Wosch
Projektleitung Kristin Beckmann
Workshopleitung Rolf Teigler (Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kameraführung, Tonaufnahme)
Florian Aigner (Schnitttechnik)
die Kooperationspartner
Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau
Jugendmigrationsdienst Dessau-Roßlau der
St. Johannis GmbH
Arbeitstisch „Jugend Schule Freizeit Sport“
Multikulturelles Zentrum Dessau e. V.
Dessauer Bündnis gegen Rechtsextremismus
Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau e. V.
Initiative Oury Jalloh in Dessau e. V.
Stiftung Bauhaus Dessau; Kolleg
Hochschule Anhalt; Fachbereich Design
Beatclub Dessau
die Förderer
Der Videowettbewerb Demokratische Welten wird durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der Stadt Dessau-Roßlau (LAP), der im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT: Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ agiert, sowie durch die Medienanstalt Sachsen-Anhalt gefördert. Der LAP setzt sich insbesondere für die nachhaltige Etablierung von verbindlichen Strategien zur Demokratieentwicklung vor Ort ein. Weitere Informationen sind unter www.lap-rosslau.de erhältlich.
die Sponsoren
das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau; der Klub im Bauhaus, Dessau-Roßlau; Gaststätte Tokyo-Haus, Dessau-Roßlau; Eiscafé Venezia, Dessau-Roßlau; Eiscafé Adam, Dessau-Roßlau; Brasserie l’appart, Dessau-Roßlau; Restaurant Kornhaus, Dessau-Roßlau; Griechisches Restaurant Olympia, Dessau-Roßlau; Café Cup &
Cino, Dessau-Roßlau; Pizzeria Castello, Dessau-Roßlau, Heidestraße; Restaurant Essbar, Dessau-Roßlau; Café und Cocktailbar rolling art, Dessau-Roßlau; Pipers 5, Dessau-Roßlau; Imbiss Alibaba, Griechisches Restaurant Athos, Dessau-Roßlau; Hotel Steigenberger Fürst Leopold, Dessau-Roßlau, Erstes Dessauer Kartoffelhaus
der Dank
Wir danken der AG Kochen und Backen der Ganztagsschule „An der Stadtmauer“, dem Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau und besonders allen Teilnehmern des Videowettbewerbes „Demokratische Welten“.
Unter der Schirmherrschaft der Integrationsbeauftragten des Landes Sachsen- Anhalt, Susi Möbbeck, hat der Offene Kanal Dessau Anfang des Jahres 2008 den Videowettbewerb Demokratische Welten ausgelobt. Gesucht wurden Kurzfilme und Dokumentationen, die die Vielfalt in der Dessau-Roßlauer Bevölkerung darstellen und dabei die unterschiedlichen Erfahrungen der hier lebenden Menschen widerspiegeln. Jedermann war eingeladen, Beiträge für Toleranz und Demokratie, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu produzieren. Die Arbeiten sollten nicht länger als 10 Minuten sein. Erzählt werden konnten fiktive Geschichten, Träume und Wünsche real existierender Personen. Auch Projekte, Situationen und Aktionen, die den demokratischen Geist unserer Gesellschaft repräsentieren, konnten dargestellt werden.
Der Offene Kanal Dessau hat zahlreiche engagierte Partner, darunter Vereine und Initiativen, gefunden, die den Wettbewerb tatkräftig unterstützten. Gemeinsam wurden Ideen und Themen gesammelt, die bearbeitet werden konnten. Auf Wunsch wurden Kontakte zu Einheimischen und Migranten vermittelt, die bereit waren, von ihrem Alltagsgeschick zu berichten. In Informationsveranstaltungen wurden die Wettbewerbsbedingungen, potentielle Themen und Kontaktmöglichkeiten den interessierten Filmern vorgestellt. Professionelle Autoren und Regisseure führten im Offenen Kanal kostenlose Workshops zu Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kamera, Ton und Schnitt durch. Diese Treffen waren von einer kreativen Arbeitsatmosphäre gekennzeichnet. Themen und Realisierungsmöglichkeiten wurden offen diskutiert. Bei der technischen Realisierung der Filmideen stand der
Offene Kanal den Akteuren nach Absprache ebenfalls zu Seite.
Insgesamt wurden 14 Videofilme eingereicht. Die Arbeiten stammen unter anderem von Schülern, Pädagogen, Asylbewerbern, Angestellten, Polizeibeamten und Senioren. Die Kurzfilme sind lebendiges Zeugnis der Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt Dessau-Roßlau. So begleiten wir ein syrischen Mädchens durch ihren Alltag, ein nigerischer Asylbewerber meldet sich nach Jahren bei seiner Familie in Afrika, ein perfektes internationales Dinner wird angerichtet und Jugendliche philosophieren über ein tolerantes Zusammenleben und die demokratische Gesellschaft. Insgesamt waren 30 Filmerinnen und Filmer im Alter zwischen 13 und 67 Jahren an der Entstehung der Beiträge beteiligt. Den Festivalgästen wurde am 27. Juni 2008 im Hörsaal des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau ein spannender Abend mit sensiblen, mutigen und humorvollen Filmen präsentiert. Neben der Preisverleihung durch die Fachjury wurde auch ein Publikumspreis vergeben.
die Wettbewerbsbedingungen
Zugelassen waren Kurzfilme aller Genres mit einer maximalen Länge von 10 Minuten, die sich mit den Themen Vielfalt, Demokratie und Toleranz sowie Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen. Die eingereichten Filme mussten in den Jahren 2007 oder 2008 hergestellt worden sein. Teilnahmeberechtigte Personen: Personen mit Wohnsitz, Arbeits- oder Studienplatz in Dessau-Roßlau und den angrenzenden Landkreisen.
die Beteiligten
Projektträger Offener Kanal Dessau: Edith Strasburger, Conni Wosch
Projektleitung Kristin Beckmann
Workshopleitung Rolf Teigler (Recherche, Interviewtechnik, Dramaturgie, Kameraführung, Tonaufnahme)
Florian Aigner (Schnitttechnik)
die Kooperationspartner
Jugendamt der Stadt Dessau-Roßlau
Jugendmigrationsdienst Dessau-Roßlau der
St. Johannis GmbH
Arbeitstisch „Jugend Schule Freizeit Sport“
Multikulturelles Zentrum Dessau e. V.
Dessauer Bündnis gegen Rechtsextremismus
Deutsch-Afrikanische Initiative in Dessau e. V.
Initiative Oury Jalloh in Dessau e. V.
Stiftung Bauhaus Dessau; Kolleg
Hochschule Anhalt; Fachbereich Design
Beatclub Dessau
die Förderer
Der Videowettbewerb Demokratische Welten wird durch den Lokalen Aktionsplan für Demokratie und Toleranz der Stadt Dessau-Roßlau (LAP), der im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT: Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ agiert, sowie durch die Medienanstalt Sachsen-Anhalt gefördert. Der LAP setzt sich insbesondere für die nachhaltige Etablierung von verbindlichen Strategien zur Demokratieentwicklung vor Ort ein. Weitere Informationen sind unter www.lap-rosslau.de erhältlich.
die Sponsoren
das Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau; der Klub im Bauhaus, Dessau-Roßlau; Gaststätte Tokyo-Haus, Dessau-Roßlau; Eiscafé Venezia, Dessau-Roßlau; Eiscafé Adam, Dessau-Roßlau; Brasserie l’appart, Dessau-Roßlau; Restaurant Kornhaus, Dessau-Roßlau; Griechisches Restaurant Olympia, Dessau-Roßlau; Café Cup &
Cino, Dessau-Roßlau; Pizzeria Castello, Dessau-Roßlau, Heidestraße; Restaurant Essbar, Dessau-Roßlau; Café und Cocktailbar rolling art, Dessau-Roßlau; Pipers 5, Dessau-Roßlau; Imbiss Alibaba, Griechisches Restaurant Athos, Dessau-Roßlau; Hotel Steigenberger Fürst Leopold, Dessau-Roßlau, Erstes Dessauer Kartoffelhaus
der Dank
Wir danken der AG Kochen und Backen der Ganztagsschule „An der Stadtmauer“, dem Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau und besonders allen Teilnehmern des Videowettbewerbes „Demokratische Welten“.

Jurymitglieder Sabine Heutling und Christoph Erdmenger
die Jurymitglieder
Die Musikerin Maddy Aldis-Evans wurde 1971 in Leicester geboren. Sie studierte Oboe und Komposition an der Hochschule für Musik in Birmingham und anschließend am ,Royal Northern College of Music' in Manchester. Dort gewann sie verschiedene Preise und Stipendien. 1993 erhielt die Engländerin ein Stipendium von der ,Countess of Munster Musical Trust' (Musikalische Stiftung der Gräfin von Munster) und 1994 den ,Rawsthorn' Preis für Komposition. Nach ihrem Studium reüssierte sie in verschiedenen Orchestern Englands sowie als Solistin beim Kammerensemble Cologne. Als Lehrerin für Holzblasinstrumente engagierte sie sich für die Nachwuchsförderung. Im Jahr 2004 folgte die Musikerin einer Einladung nach Deutschland und spielte ein Jahr lang bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 2005 ist sie als Oboistin und Englischhornistin bei der Anhaltischen Philharmonie Dessau engagiert. Zudem arbeitet sie freiberuflich als Komponistin und Lehrerin für Englisch als Fremdsprache.
Christoph Erdmenger ist Landesvorsitzender von Bündnis 90/DIEGRÜNEN. Der Braunschweiger ist 2005 nach Dessau zugewandert, um am Umweltbundesamt zu arbeiten. Er leitet dort heute das Fachgebiet ,Umwelt und Verkehr'. Zuvor lebte er 14 Jahre lang - als Student und später als Projektleiter in einem gemeinnützigen Unternehmen - in Baden-Württemberg. Der Umweltwissenschaftler engagiert sich insbesondere seit 2007 für die Aufklärung der Polizeipannen in Sachsen-Anhalt im Zusammenhang rechtsextremer Gewalt sowie für die Stärkung demokratischer Kultur in der Polizei.
Dem Mutigen gehört die Welt! - Frei nach diesem Motto lebt Sabine Heutling. Die gebürtige Staßfurterin ist bekannt dafür, keine Gelegenheit verstreichen zu lassen, um sich weiterzubilden und andere Menschen und Kulturen kennen zulernen. Die 40- Jährige studierte in Potsdam und Magdeburg Bauingenieurwesen und arbeitete in Wendezeiten in Dessau als Bauingenieur. Ab 1990 absolvierte die Wahldessauerin eine Erzieherausbildung an der PH in Köthen und schloss in Magdeburg ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an. Danach wurde sie vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt als Opferberaterin engagiert. Seit 1996 arbeitet Sabine Heutling in der Opferberatungsstelle in Dessau-Roßlau. In ihrer Freizeit tourt sie mit großem Respekt vor anderen Lebensmodellen durch die Welt und pflegt Freundschaften mit Menschen aus aller Herren Länder; von Europa über Amerika und Afrika bis nach Australien. So arbeitete die Weltenbummlerin unter anderem 1996 vier Wochen lang im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes der Organisation ,Kleine Brüder und Schwestern' in einem Kinderkrankenhaus in Port au Prince, Haiti, lebte drei Jahre später einige Wochen bei einer laotischen Familie in Vientiane und wanderte 2006 mit einer marokkanischen Nomadenfamilie durch die Wüste. In diesem Jahr nutzte die engagierte Sozialarbeiterin einen Marokkoaufenthalt, um das traditionelle Töpferhandwerk zu erlernen. Zahlreiche Fotoausstellungen spiegeln ihre ausgedehnten Reisen wider.
Der Medienpädagoge und Musiker Thomas Weiß hat sich ganz der kulturellen Medienbildung verschrieben. Ab 1993 baute der gebürtige Stendaler, der Musikerziehung und Germanistik studierte, die Jugendmedienarbeit des
Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. auf. Ein Jahr später kam es zur Gründung der Interessengemeinschaft Offene Kanäle Mecklenburg-Vorpommern, deren Mitbegründer und erster Vorsitzender er war. Von 1994 bis 1999 übte er das Amt des Vorstandsvorsitzenden des KulturRates Mecklenburg-Vorpommern e. V. aus. Seit 2000 ist Weiß als Medienpädagoge und Projektleiter am Institut für neue Medien Rostock mit den Schwerpunkten Fernsehen/Bürgermedien sowie Festivals tätig. Seither arbeitete er wiederholt als Jurymitglied und Festivalorganisator: 2000 bis 2002 sowie seit 2006 Mitglied des Vergabegremiums der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern // 2001 und 2002 Projektleiter des Bundesfestivals VIDEO in Rostock in Zusammenarbeit mit dem KJF // seit 2003 Mitarbeit bei der Projektentwicklung des Festivals im Stadthafen (FiSH)// 2003 bis 2006 Mitglied des Auswahlgremiums des Deutschen Jugendvideopreises ,Young Media' beim Kinderund Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Remscheid. Ungeachtet dessen blieb ihm noch ausreichend Zeit, um die Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit zu initiieren, dessen Vorstandsmitglied er ist. Außerdem ist er seit 2006 Vorsitzender der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung MV e. V.
» Preisträger
» Projekttagebuch
Die Musikerin Maddy Aldis-Evans wurde 1971 in Leicester geboren. Sie studierte Oboe und Komposition an der Hochschule für Musik in Birmingham und anschließend am ,Royal Northern College of Music' in Manchester. Dort gewann sie verschiedene Preise und Stipendien. 1993 erhielt die Engländerin ein Stipendium von der ,Countess of Munster Musical Trust' (Musikalische Stiftung der Gräfin von Munster) und 1994 den ,Rawsthorn' Preis für Komposition. Nach ihrem Studium reüssierte sie in verschiedenen Orchestern Englands sowie als Solistin beim Kammerensemble Cologne. Als Lehrerin für Holzblasinstrumente engagierte sie sich für die Nachwuchsförderung. Im Jahr 2004 folgte die Musikerin einer Einladung nach Deutschland und spielte ein Jahr lang bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Seit 2005 ist sie als Oboistin und Englischhornistin bei der Anhaltischen Philharmonie Dessau engagiert. Zudem arbeitet sie freiberuflich als Komponistin und Lehrerin für Englisch als Fremdsprache.
Christoph Erdmenger ist Landesvorsitzender von Bündnis 90/DIEGRÜNEN. Der Braunschweiger ist 2005 nach Dessau zugewandert, um am Umweltbundesamt zu arbeiten. Er leitet dort heute das Fachgebiet ,Umwelt und Verkehr'. Zuvor lebte er 14 Jahre lang - als Student und später als Projektleiter in einem gemeinnützigen Unternehmen - in Baden-Württemberg. Der Umweltwissenschaftler engagiert sich insbesondere seit 2007 für die Aufklärung der Polizeipannen in Sachsen-Anhalt im Zusammenhang rechtsextremer Gewalt sowie für die Stärkung demokratischer Kultur in der Polizei.
Dem Mutigen gehört die Welt! - Frei nach diesem Motto lebt Sabine Heutling. Die gebürtige Staßfurterin ist bekannt dafür, keine Gelegenheit verstreichen zu lassen, um sich weiterzubilden und andere Menschen und Kulturen kennen zulernen. Die 40- Jährige studierte in Potsdam und Magdeburg Bauingenieurwesen und arbeitete in Wendezeiten in Dessau als Bauingenieur. Ab 1990 absolvierte die Wahldessauerin eine Erzieherausbildung an der PH in Köthen und schloss in Magdeburg ein Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik an. Danach wurde sie vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt als Opferberaterin engagiert. Seit 1996 arbeitet Sabine Heutling in der Opferberatungsstelle in Dessau-Roßlau. In ihrer Freizeit tourt sie mit großem Respekt vor anderen Lebensmodellen durch die Welt und pflegt Freundschaften mit Menschen aus aller Herren Länder; von Europa über Amerika und Afrika bis nach Australien. So arbeitete die Weltenbummlerin unter anderem 1996 vier Wochen lang im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojektes der Organisation ,Kleine Brüder und Schwestern' in einem Kinderkrankenhaus in Port au Prince, Haiti, lebte drei Jahre später einige Wochen bei einer laotischen Familie in Vientiane und wanderte 2006 mit einer marokkanischen Nomadenfamilie durch die Wüste. In diesem Jahr nutzte die engagierte Sozialarbeiterin einen Marokkoaufenthalt, um das traditionelle Töpferhandwerk zu erlernen. Zahlreiche Fotoausstellungen spiegeln ihre ausgedehnten Reisen wider.
Der Medienpädagoge und Musiker Thomas Weiß hat sich ganz der kulturellen Medienbildung verschrieben. Ab 1993 baute der gebürtige Stendaler, der Musikerziehung und Germanistik studierte, die Jugendmedienarbeit des
Mecklenburg-Vorpommern Film e. V. auf. Ein Jahr später kam es zur Gründung der Interessengemeinschaft Offene Kanäle Mecklenburg-Vorpommern, deren Mitbegründer und erster Vorsitzender er war. Von 1994 bis 1999 übte er das Amt des Vorstandsvorsitzenden des KulturRates Mecklenburg-Vorpommern e. V. aus. Seit 2000 ist Weiß als Medienpädagoge und Projektleiter am Institut für neue Medien Rostock mit den Schwerpunkten Fernsehen/Bürgermedien sowie Festivals tätig. Seither arbeitete er wiederholt als Jurymitglied und Festivalorganisator: 2000 bis 2002 sowie seit 2006 Mitglied des Vergabegremiums der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern // 2001 und 2002 Projektleiter des Bundesfestivals VIDEO in Rostock in Zusammenarbeit mit dem KJF // seit 2003 Mitarbeit bei der Projektentwicklung des Festivals im Stadthafen (FiSH)// 2003 bis 2006 Mitglied des Auswahlgremiums des Deutschen Jugendvideopreises ,Young Media' beim Kinderund Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF), Remscheid. Ungeachtet dessen blieb ihm noch ausreichend Zeit, um die Landesarbeitsgemeinschaft Medien Mecklenburg-Vorpommern e. V. mit zu initiieren, dessen Vorstandsmitglied er ist. Außerdem ist er seit 2006 Vorsitzender der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung MV e. V.
» Preisträger
» Projekttagebuch

